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Das Knappschaftskrankenhaus in Recklinghausen

Geschichte und Entwicklung

Im Jahre 1906 wurde das Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen am Westerholter Weg erbaut. Der Name macht deutlich, wie es entstanden ist. Die medizinische Versorgung der Bergleute mit ihrem harten Berufsalltag stand am Anfang. Es war das zweite Krankenhaus einer Stadt, die rasant wuchs - durch den Bergbau und die von ihm ausgelöste Zuwanderung. Das Gebäude, das mit seinem roten Backstein geradezu strahlte - war ein Juwel im Stadtbild. Der Entwurf wurde 1904 auf der Weltausstellung in St. Louis (USA) mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

Das Krankenhaus selbst war zunächst nur für männliche Kranke bestimmt. 14 Schwestern pflegten die Patienten und bekamen für ihre Tätigkeit ein Taschengeld und Unterhalt (Kost und Logis). Damals im Gründungsjahr 1906 galt das Knappschaftskrankenhaus als eines der größten und modernsten im Deutschen Reich.
Mit dem Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen hat der Bochumer Allgemeine Knappschaftsverein Anschluss an eine Entwicklung gefunden, die in anderen Bergbaurevieren Deutschlands längst zur Errichtung von vereinseignen Krankenanstalten und Heilstätten geführt hatte.

In den 80er Jahren wurde das neue Knappschaftskrankenhaus geplant und gebaut. Mit der guten räumlichen Ausstattung von überwiegend 2-Bett-Zimmern auf den Stationen und deren freundlicher Gestaltung wurde dem Patienten ein Wohlfühlcharakter vermittelt, der zur Genesung beitragen sollte. Auf die eigene, stolze Geschichte und den kontinuierlichen Weg des Umbaus in eine gesicherte Zukunft, ist man stolz an der Dorstener Straße.

Im Laufe von vier Generationen hat das Haus den Wandel von der Pflegestätte für im Bergbau verletzte Knappen bis hin zum wichtigsten Bestandteil eines der modernsten Netze der integrierten Patientenversorgung vollzogen. Denn Zugang haben heute alle Versicherten und Bevölkerungskreise.

Seit der Fusionierung mit der Paracelsus-Klinik Marl im Jahr 2008 besteht das Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen im Verbund als Klinikum Vest und ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt für seine interdisziplinär arbeitenden Kompetenzzentren.

Das Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen ist heute das zweitälteste Krankenhaus der knappschaftlichen Versicherung im Ruhrgebiet. Jährlich werden hier rund 20.500 Patienten stationär und 49.900 Patienten ambulant versorgt.

Als starkes interdisziplinäres Angebot für die Versorgung von Unfallopfern mit chirurgischem Schwerpunkt wird an diesem Standort ein zertifiziertes regionales Traumazentrum vorgehalten.

Klinikum Vest GmbH
Behandlungszentrum Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen
Dorstener Straße 151
45657 Recklinghausen

Tel.: 02361 56-0
Fax: 02361 56-1098


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