• Paracelsus-Klinik Marl
  • Eingangshalle Paracelsus-Klinik Marl
  • Paracelsus-Klinik Marl
  • Paracelsus-Klinik Marl

Paracelsus-Klinik in Marl

Geschichte und Entwicklung

Im Jahr 1943 beschloss der Marler Rat trotz des Zweiten Weltkrieges: Wir bauen ein Krankenhaus. Denn man konnte sich auf finanzielle Unterstützung verlassen - mit den Chemischen Werken Hüls, der Ruhrknappschaft Bochum und der Kreisverwaltung Recklinghausen hatte man solide Geldgeber im Rücken. Dennoch gab es ein massives Problem. Steine und andere für ein massives Gebäude benötigte Baumaterialien standen während der Kriegsjahre nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund kaufte man neue Wehrmachtsbaracken und stellte sie am Lehmbecker Pfad 42 auf. Das erste Behelfskrankenhaus der Stadt Marl war geboren. Dabei handelte es sich um eine Wirtschaftsbaracke sowie zwei größere und eine kleinere Stationsbaracke, die 1944 als Krankenhaus in Betrieb genommen wurden.

Versorgt wurden zunächst nur die Beschäftigten der Chemischen Werke Hüls und der Zechen. Doch schon bald wurde auch weitere Patienten der Stadt Marl aufgenommen, so dass das Krankenhaus ständig überbelegt war. So begannen die Überlegungen um einen Neubau.

1955 sollte dieser gewünschte Neubau Wirklichkeit werden. Realisiert nach den Plänen des Architekten Prof. Werner Hebebrand galt die Paracelsus-Klinik Marl als das modernste Krankenhaus Europas. Nicht nur die Fachpresse zeigte sich begeistert, auch die Patienten fühlten sich wohl in dem modernen Bau, der High-Tech, Design, Funktionalität, Komfort und vor allem kleine, schöne Zimmer statt Krankensäle bot. Mit seiner T-Form galt das Haus als „Haus der kurzen Wege“.

1956 ernannte die Bergbau-Berufsgenossenschaft die neue Klinik zu ihrem Vertrauenskrankenhaus. Die übrigen Berufsgenossenschaften folgten. Damit eröffneten sich umfassende Möglichkeiten ambulanter und stationärer Behandlung aller Unfallverletzten, die der Klinik anvertraut wurden.

1978 wurde die Paracelsus-Klinik, die im Laufe der Jahre erweitert, umgebaut und ständig modernisiert wurde, ein städtischer Eigenbetrieb.

2008 erfolgte die Fusionierung mit dem Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen zum Klinikum Vest.

In der Paracelsus-Klinik Marl werden heute rund 10.500 Patienten stationär und 32.600 Patienten ambulant versorgt. Schwerpunkte sind hier neben einem hochmodernen internistisches Kompetenzzentrum mit einer Lungenfachklinik und einer gastroenterologischen Klinik die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe mit senologischem Schwerpunkt (Brustzentrum), die Klinik für Orthopädie mit EndoProthetikZentrum, eine Abteilung für Altersmedizin inkl. geriatrischer Frührehabilitation sowie die Klinik für Neurologie mit neurologischer Frührehabilitation und Parkinson-Zentrum.

Klinikum Vest GmbH
Behandlungszentrum Paracelsus-Klinik Marl
Lipper Weg 11
45770 Marl
Postfach: 101880

Tel.: 02365 90-0
Fax: 02365 90-2099


E-Mail
Körperkompass
Focus Siegel Qualität und Service KTQ-Zertifikat
Top