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Kaplan Ernst Willenbrink ist Teil des Seelsorge-Teams

Katholischer Pfarrer tritt die Nachfolge von Gabriele Ibing an.

Das Team der Krankenhausseelsorge um Georg Hülsken und Barbi Kohlhage wird fortan durch Kaplan Ernst Willenbrink ergänzt. Er tritt eine halbe Stelle als katholischer Seelsorger in der Paracelsus-Klinik Marl an und damit die Nachfolge von Gabriele Ibing, die im vergangenen Jahr in den Ruhestand verabschiedet wurde.

In der Paracelsus-Klinik Marl ist Ernst Willenbrink dienstags und freitags als Seelsorger im Dienst. Während der Rufbereitschaft hilft er bei Bedarf auch am Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen aus. Zu weiteren 50 Prozent ist Ernst Willenbrink als Pfarrer in der Gemeinde Hl. Edith Stein in Marl tätig, in die er vor Kurzem eingeführt worden ist.

„Mir ist Seelsorge am Menschen wichtig, gerade in dieser schnelllebigen Zeit“, sagt der 55-Jährige. „Wir sind alle geplagt von Terminen und Zeitdruck. Ich als Seelsorger darf mir die Zeit zum Zuhören nehmen und das tue ich gerne – für die Patienten und auch für die Mitarbeiter.“ Sie alle dürfen sich den Seelsorgern anvertrauen. Das Team obliegt der Schweigepflicht.

Ernst Willenbrink ist gelernter Kaufmann und war, „in seinem ersten Leben“ wie er sagt, Manager bei C&A, danach als Filialleiter in einem Modehaus tätig. „Irgendwann habe ich gemerkt, dass mich meine kaufmännische Tätigkeit nicht genug erfüllt.“ Bereits 2003 ist er zum Diakon im Zivilberuf geweiht worden und hat in dieser Funktion bei Taufen, Trauungen und Beerdigungen assistiert.

„2012 habe ich meinen Beruf schließlich an den Nagel gehangen und mit 47 Jahren ein Theologie-Studium im Priesterseminar in Lantershofen (Kreis Ahrweiler) begonnen.“ Das Studienhaus St. Lambert in Lantershofen ist ein deutschlandweit einzigartiges Priesterseminar, speziell für „Spätberufene“ geeignet, die mit oder ohne Abitur, aber Lebens- und Berufserfahrungen mitbringen, um Priester zu werden. Ernst Willenbrink hielt 2017 seinen Abschluss in den Händen.

Danach ging er für anderthalb Jahre nach Lengerich. Dort habe er weitere Erfahrungen in der Seelsorge sammeln dürfen. „Das ist meine Berufung“, sagt er heute. Pfingsten 2019 ist er in Münster zum Priester geweiht worden. Seine erste Stelle als Kaplan durfte er ebenfalls in Lengerich erleben. Die nun beginnende zweite Stelle als Kaplan wird voraussichtlich für die kommenden vier Jahre in Marl absolvieren.
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